Sicherheitstipps

Das richtige Verhalten im Brandfall.  Wie setze ich einen Notruf ab? 
Informationen und der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher.   Rauchmelder retten Leben  
Die Notwendigkeit von Blaulicht und Martinshorn    


Das richtige Verhalten im Brandfall.

Jährlich sterben in der Bundesrepublik Deutschland ca. 600 Menschen in Folge von Verbrennen oder ersticken bei einem Feuer. Etwa 6000 werden dadurch verletzt.


Gehen Sie immer bei einem Brand- oder Unglücksfall in dieser Reihenfolge
Retten - Hilfe holen - Löschen vor.


1. Bleiben Sie ruhig.

2. Bringen Sie sich und andere in Sicherheit.

3. Alarmieren Sie die Feuerwehr. (Notrufnummer 112)

4. Löschversuch unternehmen, aber sich selbst nicht in Gefahr bringen.

5. Evtl. Erste Hilfe leisten.



Einige Grundsätze sollten aber immer beachtet werden:

- Schließen Sie nach Möglichkeit Fenster und Türen!
- Bewegen Sie sich in verrauchten Räumen immer an Boden!
- Benutzen Sie auf keinen Fall den Aufzug!
- Erwarten Sie die Feuerwehr und weisen Sie sie ein!
- Informieren Sie die Feuerwehr über vermisste Personen und den Brandherd!
- Sind Sie bereits von Feuer oder Rauch eingeschlossen, machen Sie sich am Fenster bemerkbar!
- Springen Sie niemals blindlings aus dem Fenster!


 

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Wie setze ich einen Notruf ab?

Die Einrichtung der bundeseinheitlichen Notrufnummern für Polizei und Feuerwehr soll der Bevölkerung das Melden eines Unglückes, Feuer, Verbrechen oder auch eine besondere Notlage vereinfachen.
Damit Sie die richtige und schnellste Hilfe bekommen, sind einige Informationen notwendig. Je genauer die Angaben sind, die Sie machen, desto effektiver ist die Hilfeleistung.


 

Die 5 W’s des Notrufes

Wer  ruft an?  Nennen Sie Namen und Adresse und die Telefonnummer für Nachfragen. 
W geschah es?  Nur eine genaue Ortsangabe (Ort, Strasse, Hausnummer usw.) erspart unnötiges Suchen und ermöglicht schnellstmögliches Eintreffen des Rettungsdienstes, Feuerwehr und Polizei. 
Was   geschah?  Kurze Beschreibung des Notfalls. Aus der Schilderung der Notfallsituation kann die Leitstelle unter Umständen die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen ableiten. 
Wie viele  Verletzte?  Angaben über die Zahl der Verletzten (wichtig für den Abtransport mit Rettungs- und Krankenwage 
Warten  auf Rückfragen!  Das Gespräch wird grundsätzlich von der Leitstelle beendet. Unter Umständen werden noch weitere Einzelheiten erfragt. 


Die wichtigsten Notrufnummern in Bayern:

Polizei: 110

Feuerwehr: 112

Rettungsdienst: 19222 (in Bayern)

Giftnotruf: 030-19240 Giftnotruf Berlin

In allen Mobilfunknetzen können sie vorwahlfrei und kostenlos die Notrufnummer 112 und 110 erreichen. Sie werden dann mit der nächstgelegenen Leitstelle von Feuerwehr oder Polizei verbunden.


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Der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher

Um mit einem Feuerlöscher umgehen zu können, sind einige Informationen notwendig.
Diese beschränken sich nicht nur auf den richtigen Umgang, sondern auch auf Größen, Ausführungen und wann welcher Feuerlöscher angewendet werden muss.


Feuerlöscher werden nach ihren Löschmittelinhalt unterschieden:

- Wasserlöscher
- Schaumlöscher
- Pulverlöscher
- Kohlendioxidlöscher


Alle Feuerlöscher werden in den Gewichtsklassen 1 kg, 2 kg, 4 kg, 5 kg, 6 kg, 9 kg und 12 kg angeboten, für den Haushalt ist ein 6 kg Löscher zu empfehlen.


 

KFZ-Feuerlöscher   Pulverlöscher  CO2-Löscher 


Wann welcher Feuerlöscher zu verwenden ist, richtet sich nach der Brandklasse:



Brandklasse: A feste, glutbildende Stoffe (Holz,Papier,Stroh,Kunststoffe...)

Brandklasse: B flüssige oder flüssig werdende Stoffe (Benzin, Öle, Lacke...)

Brandklasse: C gasförmige Stoffe (Propan,Metan,Acetylen,Wasserstoff...)

Brandklasse: D Metalle (Aluminiumstaub,Magnesium...)




Wasserlöscher:

können nur bei Brandklasse A eingesetzt werden (glutbildende Stoffe). Sie verursachen geringen Wasserschaden und haben eine kühlende Wirkung. Bei Bränden von elektrischen Anlagen ist laut VDE bei einer Niederspannung (unter 1000V) ein Sicherheitsabstand von mind. 1m einzuhalten. Ein Einsatz bei Hochspannung (über 1000V) ist nicht zulässig.


Schaumlöscher:

können nur in den Brandklassen A (glutbildente, feste Stoffe) und Brandklasse B eingesetzt werden. Durch das Schaummittel im Löschwasser wird die Oberflächenspannung des Wassers herabgesetzt und kann somit besser als reines Wasser in Stoffe eindringen. Sie verursachen einen geringen Wasserschaden und haben eine kühlende Löschwirkung. Bei Flüssigkeiten werden die brennenden Dämpfe durch einen sauerstoffundurchlässigen Schaumteppich abgedeckt. Beim Einsatz von Schaumlöscher gelten die selben Sicherheitsabstände, laut VDE, wie beim Wasserlöscher (unter 1000V-1m, über 1000V nicht zulässig).


Pulverlöscher:

haben eine große Löschwirkung in den auf dem Feuerlöscher angegeben Brandklassen. Ein großer Nachteil ist allerdings die Verschmutzung der Umgebung durch das Löschpulver. Bei elektrischen Anlagen ist bei Niederspannung (unter 1000V ) ein Sicherheitsabstand von 1m einzuhalten.
Der Pulverlöscher wird in folgenden Brandklassenkombinationen angeboten:
ABC-Pulverlöscher haben eine kühlende, erstickende und antikatalytische Löschwirkung. Beim Schmelzen des ABC-Pulvers entzieht es dem Brandherd Wärmeenergie, wodurch es abkühlend wirkt. Durch das Schmelzen bildet das ABC-Pulver eine Salzschicht und verhindert die Sauerstoffzufuhr. Bedingt durch diese Salzschicht dürfen ABC-Pulverlöscher nicht bei Hochspannung (über 1000V) eingesetzt werden.
BC-Pulverlöscher haben eine mechanische, erstickende und antikatalytische Löschwirkung. Bei Hochspannung (über 1000V) ist ein Sicherheitsabstand von 3-5m einzuhalten.
D-Pulverlöscher mit Metallbrandpulver haben eine kühlende, erstickende und antikatalytische Löschwirkung und spielen innerhalb des vorbeugenden Brandschutzes kaum eine Rolle. Die VDE-Sicherheitsabstände sind die gleichen wie beim ABC-Pulver.

Kohlendioxidlöscher:

werden in der Brandklasse B (brennbare, flüssige Stoffe) und Brandklasse C (brennbare Gase)eingesetzt. Kohlendioxid ist ein rückstandsfreies Löschmittel. Beim Einsatz bei elektrischen Anlagen müssen laut VDE, bei Niederspannung (unter 1000V) 1m, bei Hochspannung (über 1000V) 3-5m eingehalten werden.



Des weiteren werden die Feuerlöscher nach ihrer Konstruktion unterschieden.

Dauerdrucklöscher

haben das Treibmittel und Löschmittel in einem Löschmittelbehälter. Wird die Auslöseeinrichtung betätigt, so wird das Löschmittel -Triebgasgemisch durch die Ausspritzdüse nach außen befördert.

Aufladelöscher

bestehen aus zwei Behältern (Löschmittelbehälter und Treibgasbehälter). Bei Auslösen des Feuerlöschers wird die Verbindung zwischen Löschmittel- und Treibgasbehälter hergestellt.

Feuerlöscher mit chemischer Druckerzeugung

werden in Betrieb gesetzt, durch Auslösen des Feuerlöschers, dadurch wird mittels einer chemischen Reaktion das Treibgas erzeugt.

Halonlöscher

auf diese Feuerlöscher wird verzichtet, da sie seit dem 01.01.1994 nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die Handhabung eines Feuerlöschers

Den Feuerlöscher von der Halterung nehmen.

Zum Feuer gehen.

Den Feuerlöscher gemäß Bedienungsanleitung betriebsbereit machen.

Löschpistole mehrfach kurz betätigen.


falsch    richtig 
Feuer immer in Windrichtung angreifen 
Flächenbrände immer vorne beginnen 
Tropfbrände von oben nach unten löschen 


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Rauchmelder retten Leben



Warum Rauchmelder?

Unser Leben ist uns teuer. Ob in Beruf oder Freizeit, die Bundesbürger investieren zunehmend in Sicherheit und Unfallschutz - immer mehr achten beim Autokauf auf Airbag und ABS (Aufpreis nicht unter 700 Euro).
Nur eine der ältesten Gefahren, die der Mensch kennt, das Feuer, nehmen sie kaum ernst. (mehr als 600 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland bei Bränden - durchschnittliche zwei pro Tag!!!. Zwei Drittel werden im Schlaf überrascht und durch die Kohlenmonoxidhaltigen Brandgase schnell bewusstlos).
Dabei existiert gerade für den privaten Brandschutz eine mehr als ausgereifte Sicherheitstechnik. Die Rede ist von batteriebetriebenen Rauchalarmen: Diese sind zuverlässig, preiswert (20-50 Euro), kinderleicht zu installieren und so gut wie wartungsfrei.
Vielleicht hängt die sorglose Mißachtung dieser potentiellen Lebensretter ein wenig mit dem Mißverständnis des Begriffs “Rauch” zusammen. Der benennt für den Laien Ruß und Qualm, und so etwas wie eine sprichwörtliche Warnung vor Feuer. Doch die Vorstellung vom Rauchwölkchen, das nachts unter der Tür durchquillt und die Schlafenden durch Kitzeln in der Nase und vielleicht einen kleinen Hustenreiz rechtzeitig aufweckt, ist im wahrsten Sinn des Wortes ein tödliche Selbsttäuschung.
Brandrauch warnt die menschliche Nase nicht. Er entwickelt sich in gefährlichen Mengen schon im Schwelstadium eines Feuers und kriecht schnell, lautlos und erstickend durch die Wohnung. Er kann Schlaf unmerklich in Ohnmacht verwandeln, so das eine Flucht nicht mehr möglich ist. Denn die Kunststoffe in heutigen - Möbeln, Textilien Teppichböden, Haushaltsgeräten - setzen im Brandfall rasch äußerst giftige Gase frei.


Wie funktioniert so ein Rauchmelder ?

Die Funktionsweise eines Rauchmelders ist eigentlich bei den verschiedenen Fabrikaten immer die Gleiche.
Die Sensoren arbeiten nach dem optischen Prinzip d.h. in der Messkammer werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.



Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf die Fotolinse abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst den lauten Alarmton aus.





Dieses einfache, aber wirkungsvolle optische Prinzip ermöglicht es, dass ein Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann. Qualitativ gute Rauchmelder lösen bei geringer Rauchmenge, zum Beispiel bei Zigarettenqualm, keinen Alarm aus. Ein Insektengitter vor der Rauchkammer sorgt zusätzlich für einen störungsfreien Betrieb.



Wo sollten Rauchmelder installiert werden?

Da die heißen Rauchgase nach oben steigen, sollten Rauchmelder auf jeden Fall an der Decke angebracht werden, am besten in einem zentralen Raum der Wohnung wie Flur oder Treppenhaus. Vorzugsweise sind auch Rauchmelder in Schlafräumen zu installieren. Auch die Kinderzimmer sollten Sie durch ein zusätzliches Gerät schützen. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. In Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarme ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume(Werkstätten etc.) eignen sich nicht für eine Installation. Bei Neu- oder Umbauten können viele Rauchmelder, ohne großen Aufwand, über ein einfaches Kabel verbunden werden.



Worauf sollte geachtet werden ?

- Der Rauchmelder sollte auf foto-optischer Basis funktionieren.

- Verwenden Sie ausschließlich geprüfte Geräte, die entweder das Prüfzeichen Vds oder GS tragen. Sie garantieren einen wirksamen Schutz.

- Markenhersteller gewähren mehrjährige Garantien.

- Batteriebetriebene Rauchmelder funktionieren auch bei Stromausfall. Achten Sie darauf, daß entladene Batterien angezeigt werden.

- Die Geräte sollten miteinander vernetzbar sein.

- Ein Testknopf gibt Ihnen die Möglichkeit, die Funktionsfähigkeit des Gerätes in regelmäßigen Abständen zu prüfen.

Wo erhalten Sie Rauchmelder und was kosten Sie?

Sie erhalten Rauchmelder in Elektrofachgeschäften, Baumärkten und in den Technikabteilungen von Kaufhäusern. Einen batteriebetriebenen Rauchmelder von guter Qualität kann man schon zwischen 20 und 50 Euro kaufen. Das sollte Ihnen ihre Sicherheit auf jeden Fall wert sein.

Rauchmelder für Gehörlose!

Dieses System kombiniert eine Zentrale mit einem eingebauten Blitzlicht, einem oder mehreren Rauchmeldern und einem Vibrationsgeber, der beim Schlafen unter das Kopfkissen gelegt wird.

Links:

www.rauchmelder-lebensretter.de



Rauchalarme können Leben retten - fragen Sie Ihre Feuerwehr, die Ihnen zu dieser wie zu allen anderen Fragen des Brandschutzes gerne Auskunft gibt. 


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Die Notwendigkeit von Blaulicht und Martinshorn



Die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste fahren nie zum Spaß mit Blaulicht und Horn! Wenn Sie fahren, stehen das Leben von Menschen oder große Sachwerte auf dem Spiel !


SCHAFFEN SIE IHNEN DESHALB FREIE BAHN !



Hier einige Tips, wenn Ihnen Einsatzfahrzeuge begegnen:



In der Ortschaft:

Ruhe bewahren, langsamer werden, wenn möglich äußerst weit rechts fahren. Benutzen Sie den Bürgersteig als Ausweichzone mit ! Halten Sie ihren PKW an, wenn Sie können und die Einsatzfahrzeuge nicht mehr behindern. Lassen Sie die Einsatzfahrzeuge passieren. Vorsicht, die Feuerwehr fährt oft mit mehreren Fahrzeugen. Deshalb erst in den Rückspiegel schauen, bevor Sie weiterfahren. Das gleiche gilt für die Gegenfahrbahn Fahren Sie nie in eine Kreuzung ein, wenn Sie dadurch ein Einsatzfahrzeug behindern würden.


An der roten Ampel:

Bleiben Sie nicht vor der roten Ampel stehen, sondern fahren sie langsam in die Kreuzung ein, oder auf die Verkehrsinsel, wenn sich ein Einsatzfahrzeug von hinten nähert und lassen sie es passieren. Dies ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern wird geduldet.



Auf Bundes / Landstraßen:

Ruhe bewahren, Geschwindigkeit verlangsamen, rechts heranfahren. Auch bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen Einsatzfahrzeuge passieren lassen. Überholen Sie keine langsam fahrenden Feuerwehr- oder Rettungswagen. Sie könnten in einen Unfall rasen.



Auf der Autobahn:

Ruhe bewahren, Gasse bilden: bei zwei Fahrspuren in der Mitte, bei drei oder mehr Fahrspuren zwischen der rechten und der mittleren Fahrspur. Gasse nicht schließen, es können Polizei, Notarztwagen, Abschleppwagen, oder weitere Feuerwehrfahrzeuge folgen. Blockieren Sie nie die Standspur. ( Einsatzfahrzeuge können diese dann mitbenutzen. ) Überholen Sie keine langsam fahrenden Feuerwehr- oder Rettungswagen. Sie könnten in einen Unfall rasen.




Sonderrechte warum?



Immer wieder hört man das "Tatütata" von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Das bedeutet dann, dass hier Sonderrechte in Anspruch genommen werden. Doch was heißt das genau?

Feuerwehr und Polizei dürfen nach der Straßenverkehrsordnung bei Gefahren für Leib, Leben oder bedeutenden Sachwerten im Einzelfall die geltenden Verkehrsregeln überschreiten, also beispielsweise bei Rot über die Ampel fahren oder innerorts schneller als mit den zulässigen 50 km/h unterwegs sein. Gleiches gilt auch für den Rettungsdienst, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Dass diese Dienste dies nicht zum eigenen Vergnügen tun, sondern sich dabei in erhöhte Gefahr begeben sei nur am Rande erwähnt.

Doch die Sonderrechte sind nur das eine. Das andere ist der gute Wille und das Verhalten der Bevölkerung gegenüber den Rettern. Denn bei diesen Einsätzen können Sekunden über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Es ist daher besonders wichtig, dass bei Einsatzfahrten, die am blauen Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn (Martinhorn) erkennbar sind, alle Verkehrsteilnehmer sofort eine Gasse für die durchfahrenden Einsatzfahrzeuge freimachen. Das bedeutet aber auch, dass man im eigenen Auto die Stereoanlage nicht so weit aufdreht, dass man keine Außengeräusche mehr wahrnehmen kann.

Auch müssen die speziell gekennzeichneten Rettungswege stets freigehalten werden. Denn Halten oder Parken kann dort zum einen teuer werden, zum anderen aber auch den notwendigen Durchgang für Feuerwehr oder Rettungsdienst verhindern und damit zu großen Schäden führen, im schlimmsten Fall gar Menschenleben kosten.

Deshalb Zufahrten und Einsatzstellen für Rettungsmannschaften und -fahrzeuge freihalten, Lösch- und Rettungsmaßnahmen durch Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstands nicht behindern, sowie bei Staus auf Autobahnen und Schnellstraßen Gassen für Rettungsfahrzeuge freihalten. Dies gewährleistet, dass die Rettungsmannschaften ihren für alle wichtigen Aufgaben ungehindert nachkommen können.



Feuerwehrautos brauchen Platz

Immer wieder erleben die Feuerwehrleute, dass sie mit ihren großen Einsatzwagen nicht nahe genug an brennende Häuser herankommen. Grund: Autos stehen im Halteverbot, Straßenecken sind zugeparkt. So geht wertvolle Zeit verloren.

,,Wenn Sie ein paar Schritte zur nächsten Parkfläche laufen, anstatt die Straße zuzustellen, kann dies einem Menschen das Leben retten."

Auf gerader Straße brauchen die Feuerwehrfahrzeuge mindestens drei Meter zum Durchfahren; die langen Fahrzeuge (Beispiel: Drehleiter) kommen außerdem um die meisten Kurven und Straßenecken nur herum, wenn die vorgeschriebene Fünf-Meter-Zone freigehalten wird. Ebenso selbstverständlich sollte es sein, mit Schildern ausgewiesene Brandschutzzonen oder Feuerwehrzufahrten nicht zuzuparken.

Bedenken Sie auch, wenn Sie an schmalen Straßen parken, dass es besser ist, die Fahrzeuge auf einer Straßenseite abzustellen. Zick-Zack-Fahren ist mit größeren Fahrzeugen oftmals nicht möglich.

Viele am Hang gelegene Gebäude kann die Feuerwehr nur zu Fuß erreichen. In solchen Fällen sollte der Weg zum Haus mindestens 1,25 Meter und Türen einen Meter breit sein -und niemals verstellt. An Gebäuden, vor denen die Drehleiter der Feuerwehr aus Platzmangel nicht aufgestellt werden kann, sollte man sowohl vor dem Haus als auch im Hinterhof darauf achten, dass genug Fläche für tragbare Leitern bleibt.

,,Wenn man unsere Tipps beachtet, ist im Ernstfall die Chance zur Rettung von Menschen und Sachen viel größer, als wenn jeder nur an seine Bequemlichkeit denkt."



Vielleicht hilft es auch mal Ihnen!

DANKE

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